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Tag 153 - 18.12.17 Vulkansurfen auf dem aktiven Cerro Negro!!!

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Der Transport vom Resort nach Leon klappt wunderbar. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichen wir Leon. Viel Zeit um Leon zu erkunden bleibt uns nicht, der Magen knurrt bereits. Wir suchen ein nettes Restaurant aus, bevor wir den Cerro Negro besteigen. Der Cerro Negro ist 728 Meter hoch - diese 728 Meter sind von hier unten dennoch erschreckend hoch! Und hier wollen wir effektiv mit einem Bord hinunter surfen? Wir schauten uns fragend an, wollen wir dies wirklich tun?! Eine zusätzliche Frage müssen wir uns aber vorher stellen, wie kommen wir hier überhaupt hoch? Im Rucksack sind eure Overalls, Schutzbrille und Schutzhandschuhe, sagt uns unser Guide. Jeder von uns bekommt ein Surfbrett in die Hand gedrückt. Mit voller Montur wagen wir uns Schritt für Schritt empor. Starker Wind und das Surfbrett in unseren Händen machen den Aufstieg ziemlich schwer. Nach einer Stunde haben wir es geschafft, wir sind oben! An einigen Stellen qualmt heisser Dampf heraus. Das schwar...

Tag 152 - 17.12.17 Granada und ihre Insel(chen)

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Das Ziel des heutigen Tages sind die Isletas de Granada. Die Isletas bestehend aus 360 kleinen Inseln, die vor 20'000 Jahren während eines Ausbruchs des nahegelegenen Mombachos entstanden sind, liegen zerstreut vor der Stadt Granada.   Bevor wir uns dorthin begeben, müssen wir die morgige Reise zum Cerro Negro reservieren. Was wir auf dem Cerro Negro machen werden? Wir werden morgen mit einem Schlitten den Vulkan nach unten sausen :), deshalb müssen wir einen Halt in einer Reiseagentur machen. So, die Tour ist für morgen gebucht. Es ist wirklich einfach in Südamerika bzw. Mittelamerika zu reisen. Tours können meistens immer ein bis zwei Tage im Voraus gebucht werden :) Nach dem kurzen Halt in Granada geht es endlich los! Wir fahren Richtung Hafen. Hier tummeln sich hunderte von kleinen Touristenbooten und ihre Anbieter, welche dir jeweils die beste Tour versprechen. Wir verhandeln.. Die einen verlangen Preise pro Kopf, die anderen Gruppenpreise. Ich bleibe hartnäckig, ...

Tag 151 - 16.12.17 Apoyo Lagune

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Plötzlich klopfte es gestern Nacht an der Tür. Nella und Patrick waren nach einem langen Flug über Miami in Nicaragua angekommen. Viel Zeit ist vergangen, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben. Wir reden über Vergangenes und Neues.. Nach einem herzhaften Frühstück im Resort machen wir uns auf den Fussweg zur Lagune von Apoyo. Wir geniessen das herrliche und mineralienhaltige 28 Grad warmes und sauberes Wasser.  Vor 20'000 Jahren implodierte der Vulkan und kreierte diesen riesigen ca. 5 km breiten Krater. Während dieser Zeit füllte Regen und unterirdisches Wasser den Krater. Heute zählt die Lagune von Apoyo zu eines der schönsten und natürlichsten Wunder Nicaraguas. Am Nachmittag ist kochen angesagt, so begeben wir uns mit dem Taxi ins Zentrum vom Masaya. Wir kommen mit dem Taxifahrer ins Gespräch und er erzählt Geschichten des Landes und mit welcher harter Hand das Land geführt wird. Zudem kursieren diverse Geschichten, dass viele wichtige Menschen, die sich g...

Tag 149/50 - 14.-15.12.17 San Carlos - Managua - Apoyo Resort

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Unser Ziel in zwei Tagen ist das Apoyo Resort. Am 15.12. treffen wir uns dort mit Nella und Patrick, die für einen Monat ein Teil unserer Weltreise sein werden. Diese immense Strecke werden wir in zwei Tagen hinter uns legen. Zunächst sind wir gespannt, wie sich die Fahrt nach Managua entwickeln wird.. Ca. 6 bis 7 Stunden müssen wir in Kauf nehmen. Das Ticket können wir nicht im Voraus, sondern nur am gleichen Tag kaufen. Und es gibt nur wenige Verbindungen pro Tag nach Managua. Da wir nicht mitten in der Nacht in eines der chaotischsten Städte Mittelamerikas ankommen möchten, werden wir den Bus um 8 Uhr nehmen. Gemäss einem Ticketverkäufer sollten wir mindestens eine Stunde vorher am Busbahnhof sein, um ein Ticket zu erwerben. Morgens um 7 Uhr stehen wir pünktlich beim Terminal, aber weit und breit ist niemand beim Ticketverkauf. Eine Dame aus einem Restaurant ruft mir zu, die machen erst später auf. Auf meine Frage, wo ich ein Busticket nach Managua kaufen kann, meinte sie nur...

Tag 148 - 13.12.17 Die Solentiname Inseln und die naive Malerei

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Die Inseln von Solentiname einst eine unbekannte Fläche im Nicaraguasee, wurden erst durch das Werk des Priesters und Dichters Ernesto Cardenal "El Evangelio de Solentiname" (welt)berühmt. Darüber hinaus begann Cardenal die naive Kunst in Solentiname einzuführen. Heute ist diese für die meisten Inselbewohner zu einer zweiten Geldeinnahmequelle geworden. Von den 36 Inseln sind nur wenige bewohnt. Auf den privaten Inseln selbst gibt es kein Strom und fliessendes Wasser. Bevor wir uns von San Carlos auf den Weg zu den bewohnten Inseln machen, möchten wir vorher einen Halt in der Vogelinsel unternehmen. Die Vogelinsel auch bekannt als Isla Zapote beheimatet eine Vielzahl von Vögeln, wie der Fischadler oder der dreifarbige Vogel. Nebenbei bemerkt, der Madroño Baum ist der Nationalbaum von Nicaragua. Die nächste private Insel, welche wir besuchen wird von den Mitgliedern einer Familie bewohnt. Neben der Landwirtschaft (z.B. Bananen oder Bohnen) und Fis...

Tag 147 - 12.2.17 Nicaragua - ein noch unbekanntes Land

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Das Staatswappen von Nicaragua, eines der interessantesten Motive unserer Reise, beschreibt mit ihren 5 Vulkanen, die fünf zentralamerikanischen Konföderationsstaaten (Costa Rica, Honduras, Guatemala, El Salvador und Nicaragua). Die beiden Gewässer links und rechts der Vulkane stellen den Pazifik und Atlantik dar. Die rote Jakobinermütze entstammt der französischen Revolution und soll die Unabhängigkeit symbolisieren. Der Regenbogen ist ein Friedenssymbol. Von C records Seit der 1838 erklärten Unabhängigkeit wurde das Land von inneren Konflikten und ausländischen Interventionen der amerikanischen Regierung beeinflusst. Die Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika (wie z.B. die Verminung des einzigen Pazifikhafens oder die militärische oder finanziellen Unterstützung bestimmter Gruppen) führten dazu, dass sie der internationale Gerichtshof in den Haag zu einer Schuldzahlung von 2.4 Milliarden US-Dollar verurteilte. Bis heute ist kein einziger Cent an Nicaragua geflossen. ...

Tag 146 - 11.12.17 San Jose - Los Chiles

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Unsere Fahrt Richtung Nicaragua ist gestartet. Über San Jose kommen wir unserem ersten Ziel San Carlos heute ziemlich nahe. Wir möchten unsere Körper nicht allzu sehr überstrapazieren (5 Stunden Fahrt) und machen vor der Grenze in los Chiles Halt. Damit wir morgen per Bus bzw. danach zu Fuss über die Grenze kommen. Wir sind froh, dass im 2015 die Brücke nach San Carlos eröffnet wurde und wir nicht per Schiffweg nach Nicaragua einreisen müssen. (12.2.) Wir hatten gestern die bisher günstigste Unterkunft während unserer Weltreise erlebt, 5 Dollar pro Person für ein 3er Zimmer inkl. privaten Badezimmer haben wir benötigt :) Heute folgt unser neuer Stempel auf dem Pass, Pura Vida sagen wir adios. Per Bus gehts zur Costa Rica/Nicagaruanischen Grenze. Wir erleben zum ersten Mal, dass wir für die Salida (Ausreise) aus einem Land eine Ausreisegebühr begleichen müssen. Dies hatten wir in ganz Südamerika nicht erlebt. Nun gut, andere Länder, andere Regeln. Zu Fuss schreiten wir übe...