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Tag 66 - 22.9.17 Sandboarding in Huacachina, Peru

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Wir hatten nur eine Nacht in Ica gebucht, da wir uns nicht sicher waren, ob wir am Abend weiterfahren wollten. Nach reichlicher Überlegung haben wir uns heute morgen entschieden eine Nacht länger in Ica zu bleiben, um nicht von einer Stadt zur anderen zu hetzen. Ausserdem möchten wir heute eine Tour zur Huacachina Oase machen und wissen nicht wie lange diese dauert. Leider waren die Privatzimmer in unserem Hostel ausgebucht und verfügbare Betten nur im 10-er Schlafsaal vorhanden. So begaben wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe für heute Nacht. Diese war schnell gefunden, nun hiess es zusammenpacken und das neue Hostel aufsuchen. Im neuem Hostel angekommen sahen wir, dass dieses von drei jungen Geschwistern (im Alter von 20-30) geführt wurde. Ziemlich nette Gastgeber, welche uns gleich bei Ankunft eine preiswerte Tour durch die Dünen von Huacachina inkl. Sandboarding offerieren. Bevor unsere Tour um 16 Uhr startet machen wir uns auf den Weg zur 5 km entfernten Huacachin...

Tag 65 - 21.9.17 Die weltgrösste Waffensammlung, Lima, Peru

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Unsere Zeit in Lima neigt sich dem Ende. Heute Nachmittag gehen wir weiter zur Wüstenstadt Ica. Bevor wir Lima verlassen, haben wir uns entschieden zwei besondere Orte zu besuchen. Als erstes fahren wir zur Pyramdie Huaca Huachallamarca, die 200 n. Chr. erbaut wurde. Heute steht der restaurierte Tempel mittem im Stadtviertel San Isidro. Vor Ort befindet sich ein kleines Museum mit gefunden Gegenständen wie Masken und Haushaltsgegenständen. Nachdem kurzen Besuch des Huaca Huallamarca ist unsere nächste Destination das Museo Oro de Peru. Im ersten Stock erwartet uns die weltweit grösste Waffensammlung. Wirklich jeder Zentimeter ist mit einer Waffe, sei dies ein/e Messer, Gewehr, Pistole, Dolch, Lanze oder Handfeuerwaffe aus verschiedenen Epochen gefüllt. Hier finden wir nicht nur ganz spezielle deutsche Waffen mit Nazi Zeichen, die in Europa verboten sind, die Sammlung erstreckt sich über Kontinente, von Amerikas ältesten Winchester Gewehren über Europa nach Asien. Unter der ...

Tag 64 - 20.9.17 Lima, China Town und die Katakomben von San Francisco, Peru

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Vorab ein paar Infos zu Lima (Hauptstadt Perus):  Fast ein Drittel aller Peruaner lebt in Lima Die Stadt liegt 12 Grad südlich des Äquators  Höchsttemparatur 18 bis 25 Grad (kalter Humboldstrom) Der Name stammt aus dem Quechua-Wort rimac, was "Sprecher" bedeutet  Lima hat keinen zentralen Busbahnhof, mehrere Bushaltestellen sind vorhanden Die Nachtfahrt war sehr angenehm und Lima erwartet uns heute morgen vorallem mit ziemlich viel Stau und Nieselregen. Nach einer kleinen Verstärkung im Hostel sind wir wieder unterwegs auf den Strassen von Lima. Es ist recht kühl aber wir befinden uns im Frühling. Unser Spaziergang durch das Stadtzentrum verläuft vorbei am Paseo de la Republica.. ..dem Verkehr von Lima.. an freundlichen Polizisten vorbei..    ..Richtung China-Town.. Nach einem feinen Sushi in China Town geht es weiter zum Monasterio de San Francisco. Hierbei muss erwähnt werden, dass bevor der Friedhof im 19 Jh. errichtet wurde, die Bevöl...

Tag 63 - 19.9.17 Vom Mondtempel Huaca de Luna zu den könglichen Palastvierteln Chan Chans - Trujillo, Peru

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Trujillo erklärte 1820 als erstes Land in Peru ihre Unabhängigkeit von Spanien. Deshalb zählt sie heute zur Hauptstadt der Provinz La Libertad. Gestern haben wir bereits die Altstadt zu Fuss erkundigt, heute morgen zieht es uns zur Huaca de Sol (Sonnentempel) und Huaca de Luna (Mondtempel). Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir die Tempelplattformen, die aus der Mochekultur (100 v. Chr. - 850) stammen. Die Mochekultur war in der Nordküste Perus vertreten und werden wegen ihres Kulturbeitrags als einer der wichtigsten Völker vor den Inkas bezeichnet. Zur selben Zeit herrschte die Nazca-Kultur im Süden des Landes. Der Huaca de Luna Tempel besitzt eine einzigartige Bauweise. D.h. sobald ein neuer Herrscher den Tempel beanspruchte wurde ein neuer Tempel über dem vorhanden aufgebaut. Deshalb finden wir heute in den Aussenwänden andere Wandbemalungen als im Inneren. Unsere Führung startet auf der oberen Plattform und wir erfahren zugleich, dass die Stelle für den Bau des Tempels...

Tag 62 - 18.9.17 Bustrip von Chiclayo - Trujillo, Peru

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Nach dem schlechten Start mit der Busgesellschaft Turela in Peru machen wir heute eine überaus positive Erfahrung. Wir geniessen heute eine angenehme Fahrt von Chiclayo nach Trujillo inkl. Lunchbox, TV-Film (Wonder Woman) und breiten Sitzen mit der Gesellschaft Emtrafesa, der Tag ist gerettet :) Da wir tagsüber fahren richten sich unsere Blicke auch nach draussen. Wir hätten nicht gedacht, dass sich die trockene und karge Landschaft Richtung Trujillo weiter ausdehnt. Die Aktivität des restlichen Tages beschränkt sich damit einen Stadtspaziergang in Trujillo zu machen, der, wie konnten wir es anders erwarten, in der Plaza de Armas startet.

Tag 61 - 17.9.17 Der Señor von Sipan, Peru

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Chiclayo die viert grösste Stadt Perus. Obwohl die meisten peruanischen Städte im Zentrum der Stadt ein "Plaza de Armas" haben, besitzt Chiclayo einen Parque Central. Doch woher stammt die Anordnung in der Stadtmitte einen Plaza de Armas zu haben? Wie so vieles stammt auch diese Regelung aus dem spanischen Reich. Der Hauptplatz, der sogenannte Plaza de Armas, war Sammelpunkt im Falle einer Invasion. Zudem ist hier meistens die Hauptkathedrale der Stadt bzw. des Dorfes zu finden. Wir werden aber unsere Zeit in Chiclayo nicht dem Parque National oder den spanischen Eroberern (Paradox ist, dass hier nicht Eroberung sondern Unterdrückung im Vordergrund stand) widmen, sondern uns auf die Herrschaft alter Völker fokussieren. Wir statten dem 12 km entfernten Museum Tumbas Reales de Sipan in Lambayeque einen Besuch ab. Leider sind Fotokamaras und Handy im Innern des Musuems nicht gestattet. Unser letztes Foto vor dem Museumrundgang. Nach gut zwei Stunden sind wir wieder ...

Tag 60 - 16.9.17 Vom Pech verfolgt, Mancora-Chiclayo, Peru

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Die Nacht war kurz. Wir haben unseren Schlafplatz mit tausend Moskitos geteilt, leider gab es kein Moskitonetz oder Ventilator, die uns die Blutsauger vom Leib halten konnten. So sehr geblendet vom schönen Wetter hatten wir vergessen, dass diese heissen Temperaturen auch Schattenseiten haben. Nun gut, wir mussten schon um 9 Uhr bei der Agentur sein, so waren wir froh das Hostel früh verlassen zu können. Kurz vor 9 Uhr kamen wir an. Nach einem kurzem Gespräch mit dem Ticketverkäufer hiess es, wir müssen zu einer grösseren Busstation gehen, da der Bus aufgrund des Verkehrs hier nicht anhalten kann. 9:30 Uhr wir waren bereits an der neuen Station aber der Bus noch nicht da. Der neue Agent an dieser Verkaufsstation sagte uns, dass der Bus aufgrund einer Poliziekontrolle Verspätung hat. "Er kommt gleich" hiess es immer wieder. Wir sind nicht die einzeigen die auf den Bus warten. Kurz nach uns sind auch 4 weitere Passagiere dazugestossen. Um 10:15 Uhr trifft der Bus endlich ein, es...