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Tag 46 - 2.9.17 Santiago und Bartalome, von erstarrter Lava bis zum Gipfel des Vulkans, Galapagos, Ecuador

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Isla Santiago (Insel Santiago) Ein kleines Paradies mit einer Fläche von 585 km 2 . Je nach Sprache wird die Insel auch James, Olmedo, Gil oder York genannt. Wir bleiben beim offizielen Namen und nennen sie Isla Santiago. Bereits vor der Landung können wir Galapagos Pinguine (der einzige Pinguin der am Äquator heimisch ist und zweitkleinste der Welt) beobachten. Kurz nach der Aufnahme des Bildes, schwam ein Seelöwe am Pinguin vorbei, was den Pinguin dazu bewegte ins Wasser zu springen und das Weite zu suchen. Jägger und Gejagte? Das erste Ziel in Santiago lautet Sullivan Bay. Im folgenden Bild sichtbar das schwarze Lava und die rote Felsformation. Mit Spannung nähern wir uns dem Ufer. Wir haben während des Aufenthalts auf Sullivan Bay die Chance einen Lavafluss zu sehen, der (erst) vor 100 Jahren geformt wurde. Für uns umso erstaunlicher, dass auch in dieser Umgebung Tiere leben und Büsche wachsen. Bilder sagen mehr als Worte: ...

Tag 45 - 1.9.17 Galapagos - Ein Traum geht in Erfüllung

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Ein Traum geht in Erfüllung -  Galapagos Inseln Joel geht es heute morgen schon sichtlich besser. Wir sind scho früh wach, um 7 Uhr müssen wir am Flughafen in Guayaquil sein. Als erstes passieren wir die Imigration für die Galapagos (spezielle Regelung; 20 Dollar pro Person) bevor unser Gepäck nach Insekten oder Larven geröngt wird. Nach diesem Gepäckcheck werden die Taschen versiegelt. Die vorbildlichen Sicherheitsmassnahmen der Galapagos dienen dem Erhalt der natürlichen Ökosysteme der Inseln, damit keine Bakterien oder nicht heimische Pflanzen oder Tiere diese belasten. Bei der Planung der Reise haben wir uns lange mit der Frage befasst, ob wir die Galapagos Inseln auf eigene Faust (Inselhüpfen) oder mit einer geführten Schiffstour (mehrere Tage auf dem Boot) bereisen wollen. Für Inselhüpfen sprechen viele Backpackerreiseberichte und die gehobenen Schiffstourpreise. Auf der anderen Seite sind die Auflagen für die Galapagos Inseln in den letzten Jahren gestiegen, sodass gewis...

Tag 43-46 - 28-31.8.17 Riobamba - vom Fusse des 6310m hohen Chimborazo nach Guayaquil

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Riobamba - am Fusse des Chimborazo Auf dem Weg nach Süden machen wir Halt in Riobamba - am Fusse des 6310 m hohen Chimborazo, den höchsten Berg Ecuadors. Für das Wort Chimborazo gibt es zwei Überseztungen "Frau aus Eis" oder "Kalter Göttersitz". Um nicht um den heissen Brei herumzureden, leider hatten wir Pech. In den folgenden zwei Tagen hörte es einfach nicht auf zu regnen. Weder konnten wir von der Stadt aus einen Blick auf den höchsten Berg Ecuadors werfen, noch eine Wanderung vornehmen. Somit haben wir uns genügend ausgeruht, haben viele Cafes aufgesucht und sind viel im Regen gelaufen. Am 29. sind wir dann auch weitergefahren. Nächster Stopp Guayaquil. Am mächtigen Fluss Guayas liegend erstreckt sich Guayaquil, unsere letzte Station vor den Galapagos Inseln 😄 Unsere Aktivitäten in Guayaquil hatten sich beschränkt auf Malecon (die Uferpromenade) hinauf und hinunter zu schlendern und die Stufen des Hügels Peñas zu besteigen, damit wir oben die Sicht auf de...

Tag 42 - 27.8.17 Der Kessel des Teufels, Ecuador

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Pailon del Diablo - der Kessel des Teufels Der Tag danach, keine Angst gestern Nacht ging nichts und niemand verloren. Lange haben wir aber gefeiert. Das bedeutet nicht, dass wir heute spät aufstehen. Früh sind wir wach, packen unsere Rucksäcke für die Weiterfahrt. Jedoch möchten wir eine Attraktion in Baños nicht verpassen, den Pailon del Diablo - Kessel des Teufels. Das Wasser stürzt hier von einer furchterregende Höhe von 80 m in die Tiefe - eines der höchsten Wasserfälle in Ecuador! Jedoch bevor wir in die Nähe des Pailon gelangen, müssen wir diese schwingende Holzhängebrücke überqueren. Max. 50 Leute können diese Brücke gleichzeitig betreten. Damit dies auch eingehalten wird, sind Personal auf beiden Seiten der Brücke stationiert. Stück für Stück nähern wir uns dem Pailon del Diablo, der Wasserfall wird immer lauter und der Weg dorthin immer steiler. Von hier oben spüren wir die ganze Kraft des Wasserfalls. Unser Weg führt uns weiter nach unten, es wird immer na...

Tag 41 - 26.8.17 Baños und der teuerste Boxkampf der Geschichte, Ecuador

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Baños und der teuerste Boxkampf der Geschichte Mehr oder weniger ausgeschlafen (das Hotel war extrem hellhörig) machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft, welcome to hostelworld.com einer meiner neuen Lieblingsseiten. El Papacho Hostel (was für ein Name 😹 ) gute Bewertung und befindet sich nicht auf der Hauptstrasse, passt. Sachen zusammenpacken und los geht’s. Nachdem wir das Hostel gefunden hatten, mussten wir unbedingt noch unsere Sachen zum Laundry Service bringen. Unsere Kleider waren durch die Feuchtigkeit und Wanderung im Amazonas extrem in Anspruch genommen worden und brauchten unbedingt eine Wäsche. Und für wenig Geld ist hier die Wäsche innert Stunden gewaschen und gefaltet. So jetzt lassen wir es uns gutgehen und suchen uns ein feines Restaurant für das Frühstück aus. Doch „gut“ ist ja relativ. Für uns bedeutet dies, keine Empanadas oder kein schnelles fettiges Frühstück. Wir nehmen uns Zeit und laufen in diverse Restaurants hinein, um die Auswahl zu er...

Tag 40 - 25.8.17 Ein einmaliges Erlebnis geht zu Ende, Amazonas - Wiege des Lebens, Ecuador

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Amazonien - Wiege des Lebens Heute morgen hiess es wieder früh aufstehen, um 6:30 Uhr mussten wir den Rückweg nach Coca antreten. Die Tage im Amazonas sind wie im Flug vergangen. Doch die Erinnerungen bleiben. Wir sind überglücklich uns für die Reise und diese Lodge entschieden zu haben. So nah an der Natur und an der Tierwelt war ich noch nie gewesen. Doch nun heisst es Abschied nehmen.    Auf dem Weg nach Coca kommen wir mit unserem Motorboot in ein heftiges Gewitter, das Dach des Motorbootes ist abgedeckt aber von den Seiten trifft uns die anfangs als Nieselregen und nun zu grossen und zahlreich gewordenen Tropfen der Amazonaswolken. Zum Glück hatten wir noch die Regenponchos der Lodge, die den Grossteil des Wassers abweisen konnten. Leider hatten es meine Hosen nicht trocken bis nach Coca geschafft, wohl ein letztes Geschenk des Dschungels. Joel hingegen hatte mehr Glück als ich. In Coca ging alles sehr schnell, sobald wir aus dem Motorboot ausgestiegen...

Tag 39 - 24.8.17 Das Dach des Amazonas, Ecuador

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Das Dach des Amazonas Wir wollen den Sonnenaufgang von einem ganz speziellen Ort betrachten. Um 4:30 Uhr paddeln wir mit unserem Kanu flussabwärts. Kurze Zeit später verlassen wir das Kanu und wandern eine halbe Stunde in der Dunkelheit. Wir stehen vor einem Treppenturm der parallel zu einem mächtigen Baum verläuft. Auf 36 Metern folgt die Verbindung vom Treppenturm zur Baumkrone, von wo wir heute den Sonnenaufgang und die Vögel des Dschungels beobachten werden. Bei jedem Schritt im Dschungel musst du die Augen weit offen halten. So geschah es, dass Joel am frühen Morgen beim Treppenturmaufstieg diese Schlange entdeckte.   Einfach unbezahlbar ist der Blick von oben, beim Sonnenaufgang sowie bei der Vogelbeobachtung: Zwischendurch hören wir wieder die Rufe der Brüllaffen. Nach diesem farbenfrohen Morgen, bei welchen wir vor allem mit Augen und Ohren die Vogelwelt konzentriert erforschten, werden wir uns heute Mittag alten Traditionen widme...